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Arbeitsmotivation: Schon wieder Montag …

Arbeitsmotivation: Schon wieder Montag…

Monday-Morning-Gesichtsausdruck. Foto: Rjommabolli – Wikimedia Commons – CC BY-SA 4.0

„I don’t like Mondays!“ – Der berühmte Song der „Boomtown Rats“ geht wohl den meisten Arbeitnehmern durch den Kopf, wenn montagmorgens der Wecker klingelt. Und ja, es gibt ihn wirklich, den Montagsblues: Ganze 85 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland starten mit schlechter Stimmung in eine neue Arbeitswoche.

Das zeigt die Studie „Arbeitsmotivation 2016“ der ManpowerGroup Deutschland. Die meisten Arbeitnehmer haben ihre „Montags-Schlechte-Laune“ aber glücklicherweise gut im Griff und kennen ein paar Kniffe, wie sie trotzdem motiviert durch die Woche kommen.

Gängigste Strategie gegen den Montagsfrust: Verdrängung!

Arbeitsmotivation: Schon wieder Montag…

Grafik: ManpowerGroup Deutschland.

Verdrängung: So lautet die gängigste Strategie gegen den Montagsfrust. Nach dem Motto „Augen zu und durch“ verfahren 41 Prozent der Deutschen. Ablenkung ist auch eine sehr beliebte Maßnahme, die fast jeder dritte (32 Prozent) Arbeitnehmer anwendet.

24 Prozent versuchen es mit ausreichend Schlaf und frühem Aufstehen am Montag, damit sie sich langsam in die neue Woche vortasten können. Um die Montagsdepression gut zu überstehen, „dopen“ sich viele Montagsmuffel mit Stimmungsaufhellern, wie zum Beispiel 31 Prozent mit guter Musik oder 24 Prozent beim Klatsch und Tratsch mit den Kollegen.

Sinnhaftigkeit der Arbeit motiviert am meisten

Arbeitsmotivation: Schon wieder Montag…

Grafik: ManpowerGroup Deutschland.

Für immerhin 15 Prozent der Befragten ist der „Montagsblues“ fast ein Fremdwort. Diese seltene Spezies Mensch startet tatsächlich mit guter Laune und Top-Motivation in die neue Woche. „Jeder Mensch braucht ab und an kleine Motivationsschübe, um nach einem entspannten Wochenende wieder in den Arbeitsrhythmus reinzukommen – jedoch fällt das den Menschen einfacher, die die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit sehen und sich mit dem Unternehmen und der Tätigkeit identifizieren können“, sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland.

Morgenrituale sind im Arbeitsalltag der Deutschen fest etabliert, auch an den anderen Wochentagen: 57 Prozent von ihnen genießen eine Tasse Kaffee oder Tee, bevor sie das Haus verlassen. Ein ausgedehnte Frühstück gehört dagegen bei deutlich weniger Befragten (44 Prozent) zu einem guten Start in den Arbeitstag.

Arbeitsmotivation beginnt am Abend zuvor

Arbeitsmotivation: Schon wieder Montag…

Grafik: ManpowerGroup Deutschland.

Die Motivation für den nächsten Arbeitstag beginnt bereits am Abend zuvor. Dabei ist bei den meisten Arbeitnehmern allerdings nicht Ab- sondern Einschalten angesagt: Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten schwören auf den Feierabend auf der Couch und lassen sich vom TV-Programm berieseln. Immerhin: 48 Prozent beschäftigen sich aktiv mit dem Partner oder der Familie, nur rund ein Drittel kocht, trifft sich mit Freunden oder macht Sport nach getaner Arbeit.

„Besser für die Motivation ist es, wenn Arbeit und Freizeit nicht als Kontrastprogramme betrachtet werden“, sagt Herwarth Brune. „Wer sich neben der Arbeit seinen anderen Prioritäten, Leidenschaften und Hobbies, wie etwa Familie, Freunden und Sport widmet, schafft ganz automatisch eine Balance.“

Details zu den Studienergebnissen gibt es unter http://ots.de/EEw5Y.