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Ausbildungsstudie: Junge Migranten sind besonders aufstiegsorientiert

McDonald's Ausbildungsstudie: Junge Migranten besonders aufstiegswillig / McDonald's Ausbildungsstudie 2015 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/52942 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/McDonald's Deutschland"

Foto: obs/McDonald’s Deutschland.

Bereits zum zweiten Mal hat der Fast-Food-Riese McDonalds in diesen Tagen eine Studie zum Thema Ausbildung vorgelegt, die sich mit den Möglichkeiten, Herausforderungen und Hürden für junge Menschen in Deutschland befasst. Das interessanteste Ergebnis der in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) durchgeführten Befragung: Insbesondere junge Migranten zeichnen sich hierzulande durch außergewöhnliche Leistungsbereitschaft und Aufstiegsorientierung aus.

60 Prozent der jungen Menschen mit Migrationshintergrund geben an, dass es ihnen wichtig ist, mehr im Leben zu erreichen als ihre Eltern. Und die Mehrzahl der Befragten aus dieser Gruppe glaubt auch daran, dass dies umsetzbar ist. Insgesamt 59 Prozent von ihnen bewerten ihre eigenen Aufstiegschancen als sehr gut oder gut.

Deutliche Mehrheit sieht Zukunft positiv

Insgesamt blickt eine deutliche Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland mit Hoffnung ihrer beruflichen Zukunft entgegen (74 Prozent). Allerdings schätzen die unter 25-Jährigen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Möglichkeit, einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden, heute als schwieriger ein als früher. Trotzdem herrscht ein großes Vertrauen in das System der Marktwirtschaft. Lediglich 11 Prozent geben an, vor allem „mit Befürchtungen“ in die Zukunft zu blicken.

Druck ja – Last nein

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass die jungen Erwachsenen einen sehr hohen Leistungsdruck verspüren. Gebeten, den Druck, den sie in Beruf oder Ausbildung empfinden, anhand einer Skala von 0 („überhaupt kein Leistungsdruck“) bis 10 („sehr großer Leistungsdruck“) zu bewerten, wird im Durchschnitt die Skalenstufe 6,7 gewählt. 38 Prozent der unter 25-Jährigen stufen sich hierbei auf einem der oberen Skalenpunkte von 8 und höher ein. Gerade von Schülern wird dieser hohe Druck besonders wahrgenommen (74 Prozent).

Am gestresstesten sind die Schüler

Paradoxerweise wird dieser Leistungsdruck von den 15- bis 24-Jährigen aber in den meisten Fällen nicht als besondere Belastung empfunden. Obgleich die junge Generation von deutlich gestiegenen Anforderungen berichtet, empfinden sich lediglich 15 Prozent von ihnen dem Druck ungenügend gewachsen. Auch hier zeigen die Schüler im Vergleich zu Auszubildenden, Studenten oder Berufstätigen aus der gleichen Altersgruppe die deutlichsten Anzeichen von Überforderung. 21 Prozent der Schüler empfinden den Leistungsdruck als persönliche Belastung. Auf der anderen Seite geben aber selbst in dieser Gruppe drei Viertel an, dass sie mit dem Leistungsdruck (sehr) gut zurechtkommen.

Wer weiter in die Gefühls- und Gedankenwelt der jungen Generation in Deutschland eintauchen möchte, findet hier die gesamte Studie mit weitere interessanten Ergebnissen zum Download.