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Beliebteste Arbeitgeber: Google erneut die Nr. 1

Beliebteste Arbeitgeber: Google bei IT-Absolventen die Nummer eins

Foto: Google

Wo möchten IT-Absolventen am liebsten arbeiten? Die neueste Studie von „trendence“, Europas führendem Forschungsinstitut im Bereich Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting, zeigt: Junge Talente zieht es zu großen, trendigen Unternehmen, die ein gutes Image haben und in puncto Gehalt, Work-Life-Balance und flexibles Arbeiten vorbildlich agieren.

Im Rahmen des „Graduate Barometer 2016“ an 69 Hochschulen in Deutschland hat trendence mehr als 5.700 Studierende, die kurz vor dem Abschluss in einem IT-Studiengang stehen, zu ihren Wunscharbeitgebern und Karriereplänen befragt.

Nach wie vor steht „Google“ im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber bei angehenden Absolventen der Informatik ganz vorne – mit Abstand, auch wenn der IT-Konzern in Sachen Beliebtheit Federn lässt. Vier Prozentpunkte büßt Google ein, kann sich aber mit 23,7 Prozent immer noch sehen lassen.

Beliebteste Arbeitgeber: Platz eins geht wieder an Google

Quelle: trendence

Auf Platz zwei im Arbeitgeber-Ranking steht der Automobil- und Motorradhersteller „BMW“. Mit 9,1 Prozent der Stimmen verbesserte sich das Unternehmen um einen Rang. Die Bronzemedaille geht in diesem Jahr mit 8,6 Prozent an „Apple“, das im Vorjahr noch auf Platz sechs rangierte.

Der vierte Platz geht an Microsoft, gefolgt von Softwarehersteller „SAP“, der seinen zweiten Platz vom Vorjahr nicht halten konnte und sich den fünften Rang mit dem US-Computerspiele-Entwickler „Blizzard Entertainment“ teilt.

Klassische Beratungen überzeugen, IT-Beratungen verlieren

Interessant ist auch, dass immer mehr Informatiker ihren künftigen Arbeitsplatz bei klassischen Beratungsfirmen wie McKinsey auf Platz 38 und BCG auf Rang 53 sehen, wie auch bei Wirtschaftsprüfungsunternehmen wie EY, PwC und KPMG, die sich alle auf Platz 58 treffen.

IT-Beratungen wie IBM, Capgemini und Accenture sind dagegen nicht mehr ganz so beliebt: McKinsey als bester klassischer Berater ist jetzt gleichauf mit Accenture auf Rang 38. „Die klassischen Beratungen müssen diversifizieren und sich in neuen Tätigkeitsbereichen spezialisieren, um auch künftig wachsen zu können“, so trendence-Geschäftsführer Holger Koch. „Entsprechend intensiv sind sie auf der Suche nach Informatikern, welche die neuen Karrierechancen gern wahrnehmen.“

Beliebteste Arbeitgeber: Banken bei Informatikern hoch im Kurs

Beliebteste Arbeitgeber: Platz eins geht wieder an Google

Quelle: trendence

Darüber hinaus bildet sich ein weiterer Trend heraus: Banken stehen bei IT-Absolventen immer höher im Kurs. Die Deutsche Bank steht auf Platz 44, die Commerzbank auf Rang 49 und die Postbank auf Rang 70. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich doppelt so viele Informatiker auf deren IT-Stellen beworben. Zu den 100 Top-Arbeitgebern der Informatiker gehört erstmals auch die Deutsche Bundesbank, die Rang 81 belegt.

„Das Bankengeschäft wird digitaler, der Sektor braucht mehr Informatiker und weniger Wirtschaftswissenschaftler“, so Holger Koch. „Die Deutsche Bundesbank beispielsweise präsentiert sich seit zwei Jahren aktiv auf der CeBIT als Arbeitgeber – und das zeigt Wirkung.“

Ähnlich wie die Banken rücken auch Institutionen des öffentlichen Diensts, zum Beispiel die Bundeswehr oder der Bundesnachrichtendienst, stärker ins Bewusstsein der IT-Absolventen.

Durchmischung der Branchen: Wettbewerb um Talente steigt

Die IT-Branche selbst muss also seine Pole-Position zusehends verteidigen. Arbeitgeber aus dem öffentlichen Dienst, der Finanzbrache oder Beratungen nehmen an Ansehen immer weiter zu.

Beliebteste Arbeitgeber: Google bei IT-Absolventen die Nummer eins

Foto: pixelio.de / Thomas Kölsch

„Das bedeutet zweierlei für Unternehmen, die auf der Suche nach IT-Kräften sind: Die Konkurrenz um die besten Talente wird größer. Und sie müssen sich gegen andere Unternehmen behaupten als bisher: nicht mehr nur gegen IT-Unternehmen, sondern gegen Unternehmen aller Branchen“, so Koch.

Unsicher sind sich viele Befragten beim Thema Jobsicherheit. Zwar nannten 86,5 Prozent der künftigen Informatiker dies als wichtiges Kriterium für die Wahl des Arbeitgebers, andererseits spielt jeder vierte Umfrage-Teilnehmer auch mit dem Gedanken, noch während oder kurz nach dem Studium ein Start-up zu gründen.

Das vollständige Ranking können sie hier einsehen.