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Bewerbung per E-Mail – typische Fauxpas, die es zu vermeiden gilt

Bewerbung per E-Mail – typische Fauxpas, die es zu vermeiden gilt

Quelle: Pixabay

Neben dem auszufüllenden Bewerber-Konto auf der Unternehmensseite ist die Bewerbung per Mail das meistgenutzte Medium, um sich bei einem Arbeitgeber vorzustellen. Bewerben per E-Mail – klingt ganz einfach, beinhaltet aber auch die ein oder andere tückische Stolperfalle, die es zu umgehen gilt. StepStone stellt Ihnen fünf typische Fauxpas beim Bewerben per E-Mail vor und erklärt, wie man diese ganz einfach vermeiden kann.

Fauxpas 1: Phantasie-E-Mail-Adressen aus Teeniezeiten

Um sich bei Ihrem potentiellen Arbeitgeber professionell vorzustellen, verwenden Sie eine seriöse E-Mail-Adresse. Diese ist nach folgendem Muster aufgebaut: Vorname.Nachname@provider.de. Private Mail-Adressen wie kleinemaus88@provider.de kommen nicht nur unprofessionell rüber, sondern werden auch viel schneller aussortiert und landen im Spam-Ordner des Unternehmens, so dass Ihre E-Mail gar nicht beim Personaler ankommt.

Fauxpas 2: Leere Betreffzeile

Senden Sie Ihre Bewerbung nicht ohne Betreff – denn im schlimmsten Fall wird sie dann von dem Personalverantwortlichen erst gar nicht geöffnet. Benennen Sie als Betreff doch ganz einfach den Grund der Bewerbung, d.h. die ausgeschriebene Stelle, den Standort und, falls angegeben, die Kennziffer der Anzeige. Eine eindeutige Betreffzeile erspart Ihrem Ansprechpartner viel Arbeit, denn so kann der Personalentscheider Ihre Bewerbung direkt zuordnen.

Fauxpas 3: Keinen konkreten Ansprechpartner

Die Ansprache „Sehr geehrte Damen und Herren“ sollten Sie in einer Bewerbung bestenfalls umgehen. Ist in der Stellenanzeige kein Kontakt genannt, seien Sie nicht zu schüchtern und schon gar nicht zu faul und rufen Sie im Unternehmen an und erkundigen Sie sich nach Ihrem direkten Ansprechpartner. Adressieren Sie Ihr Anschreiben an diese Person, so wirkt Ihre Bewerbung sofort persönlicher.

Fauxpas 4: Rechtschreibfehler

Eine angemessene Ausdrucksweise und vor allem eine korrekte Rechtschreibung sind für Personaler bei der Bewertung von Bewerbungen sehr entscheidend. Deshalb nehmen Sie sich selbst die Zeit, um Ihre Bewerbung vor dem Versenden nochmals durchzulesen. Nutzen Sie zusätzlich automatische Rechtschreibkontrolle Ihres Textverarbeitungsprogramms und geben Sie Ihre Bewerbung an jemanden, der Sie Ihnen Korrektur liest.

Fauxpas 5: Einen zu großen Anhang

Natürlich will man neben Anschreiben und Lebenslauf noch Zeugnisse, Arbeitsproben und andere Zertifikate an den Personaler mitschicken – schließlich bestätigen solche Unterlagen fachliche Fähigkeiten und Erfahrungen im Beruf. Übertreiben Sie es jedoch nicht: Ihr Anhang sollte insgesamt nur aus einem einzigen zusammengefassten Dokument, bestenfalls einer gut lesbaren PDF-Datei, bestehen und die 5 MB nicht überschreiten. Wählen Sie dabei die aussagekräftigsten Unterlagen – alle weiteren Dokumente können Sie in ein anschließendes Vorstellungsgespräch mitnehmen.