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Entspannt in den Urlaub und erholt zurück

Entspannt in den Urlaub und erholt zurück

Foto: Pixabay.com

Endlich Urlaub! Nach Wochen der Anstrengung, Konzentration, Stress und frühem Aufstehen fiebern fast alle Arbeitnehmer auf eine erholsame Zeit – am besten noch mit schönem Wetter – hin. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat sechs Tipps parat, die zu einer gelungenen und schönen Urlaubszeit verhelfen sollen.

1) Endspurt vermeiden

Die letzten Tage vor dem Urlaub sind für viele die schlimmsten im ganzen Jahr. Da kommt zum Packen und zur häuslichen Vorbereitung auf die Reise der berufliche Stress, der Abschluss aufgeschobener Arbeiten, die Übergabe wichtiger Dinge noch hinzu – das ist kein allzu guter Start in den Urlaub. Sabine Gregersen, Psychologin bei der BGW, empfiehlt daher, rechtzeitig realistisch einzuschätzen, was man vorher noch schafft. „Parallel startet man am besten frühzeitig mit etwaigen Reisevorbereitungen wie Packlisten oder dem Zusammenstellen der Reiseapotheke“, fügt sie hinzu. Außerdem rät sie, sich am Ende ganz bewusst zwei Tage zu nehmen, in denen die letzten Urlaubsvorbereitungen auf der Arbeit und zu Hause im Vordergrund stehen. Gute Planung ist die halbe Miete.

2) Je einen Übergangstag zu Hause einplanen

„Bis zur letzten Sekunde arbeiten und dann losfahren ist genauso belastend, wie von der Urlaubsreise direkt wieder in die Arbeit einzusteigen“, so Gregersen. „Mit jeweils einem Übergangstag wird alles entspannter und erholsamer.“

3) Für Abwechslung im Urlaub sorgen

Meistens ist ein Kontrastprogramm zum Alltag für den Urlaub genau das richtige. „Wer beispielsweise schwer körperlich arbeitet, will sich vor allem einmal ausruhen“, erläutert die Psychologin. „Schon in den ersten Urlaubstagen auf Berge zur kraxeln, wäre dann purer Stress und vermutlich wenig erholsam. Umgekehrt will sich der Büromensch im Urlaub vielleicht einmal richtig auspowern – und ein Strandurlaub mit Rundum-Versorgung würde langweilen statt entspannen.“ Auch wenn die Reise schon gebucht ist, kann man am persönlichen Programm vor Ort spontan noch feilen.

4) Kompromisse schließen

Die individuellen Vorstellungen vom Urlaub unterscheiden sich. Fährt man mit mehreren weg, sollte man sich vorher einigen, worauf Wert gelegt wird und welche Wünsche zu berücksichtigen sind. „Aber auch ein gemeinsamer Urlaub ist keine Zwangsveranstaltung“, gibt Gregersen zu bedenken: „Man kann durchaus mal tageweise getrennte Wege gehen.“

5) Sanften Wiedereinstieg vorbereiten

Damit die Erholung nach dem Urlaub nicht gleich wieder dahin ist, empfiehlt sich auch für den Wiedereinstieg eine entzerrte Terminplanung. „Nicht selten wird man nach der Rückkehr von zwischenzeitlich entstandenen Aufgaben überrascht“, so die Expertin. Hilfreich sind eine gute Urlaubsvertretung und – im Büro – das Einrichten eines Abwesenheitsassistenten im E-Mail-Programm.

6) Nicht zu viel erwarten

Urlaub kann nicht alles ausgleichen. „Wer im Arbeitsleben andauernd überlastet ist, kann nicht erwarten, sich in zwei, drei Wochen davon zu erholen“, mahnt Gregersen. „Dann ist es vielmehr an der Zeit, den Arbeitsalltag selbst in den Blick zu nehmen und dort nach Veränderungsmöglichkeiten zu suchen.“

Entspannt in den Urlaub und erholt zurück

Grafik: obs/Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege/BGW