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Fußball und Arbeitswelt: Auf welcher Position dribbeln Sie?

Fußball und Arbeitswelt: Auf welcher Position dribbeln Sie?

Foto: Pixabay.com

Aktuell gibt es wohl aus sportlicher Sicht kaum ein Thema, das heißer diskutiert wird als die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Eine Zeit, in der Otto-Normal-Verbraucher plötzlich zu Taktikfüchsen, Dribbelprofis und Trainerberatern mutieren und der Puls eines Fans zeitweise auf gefühlt 180 steigt, weil der Elfmeter der Lieblingsmannschaft wieder an den Pfosten ging.

Auch im Job scheint „König Fußball“ gerade wieder omnipräsent. Doch auf welcher Position dribbeln die meisten Arbeitnehmer aktuell? Dieser Frage hat sich das Karriereportal „Monster“ angenommen und vom 15. bis 22. Juni 558 Arbeitnehmer aus Deutschland online befragt, mit welcher fußballerischen Position sie sich beruflich gesehen am meisten vergleichen würden.

Fußball in der Arbeitswelt: Mehr Boatengs als Schweinsteigers

Und ob Sie es glauben oder nicht: Jeder Dritte hält sich im Job eher für einen Boateng als für einen Schweinsteiger – ergo: Ganze 31,9 Prozent identifizieren sich mit der Position des Verteidigers; in der des Kapitäns sehen sich lediglich sieben Prozent der Befragten.

Ein typischer Verteidiger ist vertrauenswürdig, ein absoluter Teamplayer, verlässlich und vor allem stets präsent – so wie unser aller Lieblingsnachbar Jérôme Boateng, der mit seinen spektakulären Flugeinlagen schon so manche gegnerische Großchance vereiteln konnte.

Natürlich machen auch die engagiertesten Kollegen einmal Fehler. Wichtig ist dabei nur, dass sie zu diesen stehen und versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen – auch das macht einen guten „Verteidiger“ aus. Sei es auf dem Fußballplatz oder im Büro: Ein Kollege, der sich ganz im Sinne des Teams verhält, ist Gold wert.

Nur knapp 12 Prozent halten den Kasten sauber

Knapp dahinter favorisieren die Befragten die Position des Trainers mit 27,8 Prozent: Als Teammotivator, taktisches Genie und Organisator behalten diese Kollegen in kritischen Situationen den Überblick.

13, 7 Prozent sehen sich in der Stürmerposition – jemand der den Erfolg des Teams mit Ehrgeiz und unbedingtem Willen per Tor oder eben mit einem gelungenen Projekt perfekt macht.

Diejenigen Kollegen, die „den Kasten“ beziehungsweise den Rücken der Mitstreiter freihalten, wenn es sein muss, einen starken Angriff abwehren und darüber hinaus sogar einiges einstecken können, sind mit dem Torhüter gleichzusetzen. An dieser Stelle sehen sich allerdings nur 11,6 Prozent, denn es gibt ja schließlich auch nicht besonders viele Neuers oder Buffons auf dieser Welt.

Nur wenige trauen sich die Kapitänsbinde zu

Als Kapitän des Teams sehen sich nur 7 Prozent der Befragten. Dieser nämlich repräsentiert das Team, ist intern anerkannt und wird von allen respektiert. Als Stimme des Teams trifft er Entscheidungen für die Gemeinschaft und muss stets die richtigen Worte finden, um seine Teammitglieder immer wieder zu motivieren. Diese Position scheinen sich nur die wenigsten selbst zuzuschreiben.

Eines jedenfalls sehen Umfrageteilnehmer wie auch unsere Nationalspieler gleich: So wie im Fußballteam jede einzelne Position für den Erfolg des Ganzen ausschlaggebend ist, so hat auch jeder Kollege im Unternehmen eine wichtige Stellung, ohne die ein Gesamtgebilde nicht funktionieren kann.

Fußball und Arbeitswelt: Auf welcher Position dribbeln Sie?

Grafik: obs/Monster Deutschland GmbH