Menü

Hallo Ergonomie, Tschüss Rückenschmerzen!

Hallo Ergonomie, Tschüss Rückenschmerzen!

Quelle: Pixabay

Es gibt etwa 20 Millionen Büro-Arbeitsplätze in Deutschland. Rund 30 Milliarden Stunden im Jahr verbringen Arbeitnehmer sitzend am PC – das summiert sich im Laufe eines Arbeitslebens. Fehlhaltungen und ungewollte Belastungen für den Körper sind da nicht ungewöhnlich – und selten auch nicht ungefährlich.

Durch solche Fehlhaltungen können sich allerlei Probleme ergeben: Die komplette Wirbelsäule rauf und runter, allen voran die Bandscheiben sowie die Schulter- und Nackenregion werden bei Schreibtisch-Arbeit massiv strapaziert. In Summe können sich aus anfänglich leichten Problemen schnell behandlungsbedürftige Beschwerden entwickeln.

Ergonomie-Beraterin Petra Stehle und Medizinpublizist Dr. Christian Erhard erklären in ihrem Leitfaden „Gute Ergonomie – Gesünder Arbeiten am PC“, wie ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz solchen Beschwerden präventiv entgegenwirken kann. „Unter guter Ergonomie verstehe ich, dass Grundbedingungen so geschaffen werden, dass sich der Mensch auch ohne bewusste Kontrolle immer wieder aufrichten und in aufrechter Haltung bewegen kann“, so die Physiotherapeutin, Petra Stehle.

In der Regel sind es drei Bereiche, die es zu beachten gilt, wenn man einen Arbeitsplatz ergonomisch gestalten will:
1. Sitzposition: Der Bürostuhl muss der Ausgangspunkt für alle ergonomischen Maßnahmen sein, denn er ist dasjenige Arbeitsmittel, mit dem Arbeitnehmer den intensivsten Kontakt haben.
2. Tischhöhe: Die Höhe des Schreibtischs sollte an die Höhe des Bürostuhls angepasst werden.
3. Arbeitsmittel auf dem Tisch: Maus, Tastatur, Monitor und Co. sollten exakt auf den Körper und die Aufgaben einer Person abgestimmt sein.

Charlotte Lisador führte hierzu ein Interview mit der Ergonomie-Spezialistin Petra Stehle. Lesen Sie alle ergonomischen Tipps & Tricks auf dem Blog der Zukunft Personal.