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Home Office & Mobile Work – gesundheitsschädliche Nebenwirkungen inklusive

Home Office & Mobile Work – gesundheitsschädliche Nebenwirkungen inklusive

Quelle: Pixabay

Das Home Office hat sich in unserer Arbeitswelt weit verbreitet und wird von vielen Arbeitnehmern gerne genutzt. Man spart sich meist einen langen Arbeitsweg, arbeitet, ohne die vielen Unterbrechungen der Kollegen, viel effektiver und produktiver. Eine Vielzahl an mobilen Endgeräten ermöglicht es, arbeiten zu können, wann und wo man möchte – vorausgesetzt man hat Internet und Stromanschluss. Doch die vielen Vorteile des flexiblen Arbeitsplatzes scheinen so einige negative Aspekte zu vertuschen.

Die Studie „Arbeiten jederzeit und überall: Auswirkungen auf die Arbeitswelt“ der Arbeitsorganisation ILO der Vereinten Nationen und der Europäischen Stiftung Eurofound hat das Home Office und Mobile Work unter die Lupe genommen. Hierzu wurden die Arbeitsbedingungen von Angestellten in 15 Ländern analysiert. Darunter waren Deutschland, neun weitere EU-Länder sowie Argentinien, Brasilien, Indien, Japan und die USA. In der Studie wurden Angestellte, die flexible Arbeitsmodelle der Telearbeit nutzen, in drei Gruppen eingeteilt: Mitarbeiter, die sowohl von zu Hause als auch im Büro arbeiten, sogenannte hochmobile Mitarbeiter, die überall, nur nicht im Büro arbeiten und Angestellte, die regelmäßig zu Hause arbeiten. Diese wurden mit Angestellten, die ausschließlich im Büro arbeiten, verglichen. Die Ergebnisse der Studie sind erschreckend: flexibles Arbeiten gilt als gesundheitsschädlich mit so einigen Nebenwirkungen.

Schlafstörungen, Stress und ein geschwächtes Immunsystem als Folge

Angestellte, die ständig vom Home Office oder von unterwegs aus arbeiten, leiden häufiger an Schlafstörungen – davon betroffen sind 42 Prozent der hochmobilen und der regelmäßig von zu Hause aus arbeitenden Gruppe. Ähnlich hoch ist die Anfälligkeit für Stress – hier klagen 41 Prozent der hochmobilen Mitarbeiter über Stress. Angestellte, die im Büro arbeiten schneiden hier wesentlich besser ab – bei ihnen liegen beide Werte nur um die 25 Prozent. Außerdem waren alle drei Mitarbeitergruppen, die in flexiblen Arbeitsmodellen arbeiten, anfälliger für Unwohlsein und Krankheiten – auch hier schnitt die Büro-Fraktion wesentlich gesünder ab. Das alles sind auch Folgen von zu vielen Überstunden im Home Office und Durcharbeiten ohne Pause.

Work-Life-Balance durch eine gesunde Mischung

Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Home Office und Mobile Work wirklich auch relevante Vorteile haben: Mitarbeiter, die mobil und flexibel arbeiten, sind oft autonomer in ihrer Arbeitseinteilung. Für Unternehmen hat es den Vorteil, dass man nicht allen Mitarbeitern einen stationären Arbeitsplatz zur Verfügung stellen muss, was viel an Kosten spart, und man außerdem motiviertere Angestellte hat. Grundsätzlich ermöglicht die Telearbeit auch eine bessere Work-Life-Balance als die reine Büroarbeit – vorausgesetzt die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit sind konsequent reguliert.

 

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Haben Sie heute schon mit einem Smartphone, einem Tablet oder einem anderen mobilen Gerät gearbeitet? Immerhin tun dies regelmäßig mehr als die Hälfte der Beschäftigen – am Arbeitsplatz oder unterwegs (siehe aktuelle Forschungsergebnisse). Der Trend hin zu mobilen Arbeitsformen beeinflusst die Anforderungen an „Mobile Worker“, an ihre Führung sowie an die Gestaltung ihrer Arbeitsplätze. Wie wirkt sich diese Entwicklung auf Ihre Arbeit aus? Das möchten wir mit der Studie „Mobile Work 2017“ untersuchen.

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