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IT-Mittelstand: 13.000 offene Stellen

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Petra Bork/pixelio.de

Eine neue BITKOM-Studie fördert den eklatanten Mangel an IT-Fachkräften im deutschen Mittelstand zu Tage. Insgesamt gibt es 13.000 offene Stellen bei mittelständischen Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation.

Besonders gefragt sind laut der Befragung Software-Entwickler. Ganze 71 Prozent der Unternehmen geben an, auf der Suche nach Verstärkung in diesem Bereich zu sein. Gerade für kleinere IT-Unternehmen ist der Mangel an geeignetem Personal eines der drängendsten Probleme. Zudem behindere er die Gründung und das Wachstum von Start-Ups, so BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz.

Verschärfung des Mangels erwartet

Neben den kleinen Mittelständlern mit 10 bis 49 Beschäftigten blicken insbesondere auch Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten sorgenvoll in die Zukunft. Hier erwarten mehr als zwei Drittel der Unternehmen (70 Prozent), dass sich der Fachkräftemangel weiter verschärfen wird. Das sind deutlich mehr als im Durchschnitt aller ITK-Unternehmen (48 Prozent).

Vier von zehn kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), die IT-Spezialisten suchen, haben aktuell mindestens zwei Vakanzen. Und wer genau wird gesucht? Unabhängig von der Unternehmensgröße fehlt es neben den Entwicklern insbesondere an Anwendungsbetreuern und Administratoren, dicht gefolgt von Qualitäts-Managern.

BITKOM Software-Entwickler

Für die Studie wurden 1.500 Geschäftsführer und Personalleiter von Unternehmen ab drei Mitarbeitern unterschiedlicher Branchen befragt, darunter mehr als 700 aus der ITK-Branche. Als KMU gelten Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als 50 Millionen Euro im Jahr und bis zu 499 Beschäftigen.

Insgesamt fehlen in Deutschland 39.000 IT-Experten, davon 16.000 in der ITK-Branche und 23.000 in Unternehmen aller anderen Branchen.

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