Menü

Besondere Anforderungen: Was Akademiker bei der Stellensuche beachten sollten

Foto: iStockPhoto

Foto: iStockPhoto

Die Situation von Akademikern auf Jobsuche ist anders als die von Nicht-Akademikern. Das weiß auch Anja Schmiedeke von der Bundesagentur für Arbeit: „Sie treffen auf einen anderen Arbeitsmarkt, durchlaufen komplexere Bewerbungsverfahren und ihr Risiko, arbeitslos zu werden, ist deutlich geringer“, so die Pressesprecherin der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen. Wir haben uns mit ihr darüber unterhalten, welche Tipps sie speziell für Akademiker an der Hand hat, die einen neuen Job suchen.

Frau Schmiedeke, es heißt, eine hohe Bildung bietet den besten Schutz vor Arbeitslosigkeit – stimmt das?

Es ist richtig, dass sich die Arbeitslosenquote unter Akademikern unter drei Prozent bewegt, dabei wird von Vollbeschäftigung gesprochen. Ein genauerer Blick zeigt jedoch, dass es Studienabsolventen je nach Fachrichtung durchaus schwer haben können, den Einstieg zu finden. Ähnlich geht es Älteren, wenn sie arbeitslos geworden sind. Insgesamt ist die Gefahr, arbeitslos zu werden und dies länger zu bleiben, bei Akademikern aber tatsächlich geringer als im Schnitt.

Weiterlesen

Partnerschaft im Betrieb: Was Führungskräfte von Eheberatern lernen können

Foto: Juergen Jotzo/pixelio.de

Foto: Juergen Jotzo/pixelio.de

Missverständnisse, fehlgeleitete Kommunikation oder die Unfähigkeit, dem Gegenüber die eigene Wertschätzung zu zeigen – viele Probleme, die aus Paarbeziehungen bekannt sind, beeinträchtigen auch die gute Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und ihren Chefs. Was gelungene partnerschaftliche Führung ausmacht, erklärt der Jurist und Compliance-Berater Dr. Bernd Buchholz am 7. Mai in einem spannenden Vortrag auf der Messe PERSONAL Nord. Dabei lässt er auch seine Erfahrungen als Vorstandsvorsitzender des Medienkonzerns Gruner + Jahr einfließen.

„Eine Führung, die den Mitarbeiter auf Augenhöhe als mitveranwortlichen Partner wahrnimmt und nicht als Befehlsempfänger, der einfach nur das macht, was man ihm sagt“ – diesen Ansatz hält Dr. Bernd Buchholz für das Gebot der Stunde. Für „partnerschaftliche Führung“ argumentiert er mit betriebswirtschaftlichen Fakten: Mitarbeiter seien motivierter, wenn sie selbst Dinge mitentscheiden und verantworten könnten. „Nur dann entwickeln sie ihr volles Potential und holen das Beste aus sich heraus“, so Buchholz.

Weiterlesen

„Kultur ist etwas, das sich jeden Tag neu entwickelt“: Interview mit Google-Personalchef Frank Kohl-Boas

Frank Kohl-Boas, Head of HR Northwest, Central & Eastern Europe bei Google.

Frank Kohl-Boas, Head of HR Northwest, Central & Eastern Europe bei Google.

In weniger als zwei Wochen startet job and career at CeBIT, die Karriereplattform der weltgrößten IT-Messe. Ein Highlight ist dieses Jahr der Vortrag von Frank Kohl-Boas, der als Personalchef bei Google für die Regionen Northwest, Central & Eastern Europe zuständig ist. Am Dienstag, 17. März, wird er ab 13:35 Uhr auf der Karrierebühne in Halle 9 über die spannende Frage sprechen, welche Auswirkungen die digitale Transformation auf die Unternehmenskultur hat und wie Google als Vorreiter der Digitalbranche auf diese Veränderungen reagiert.

Wir haben uns im Vorfeld schon einmal mit ihm darüber unterhalten, warum es für ein wissensgetriebenes Unternehmen wie Google wichtig ist, Führung nicht als Statussymbol, sondern als Privileg zu begreifen, und wie sich diese Haltung auf die Unternehmenskultur des Internetriesen auswirkt.

Weiterlesen

Mehr Freiheit im Job: Microsoft-Personalchefin Dr. Elke Frank im Interview

Fachmesse Zukunft Personal in Köln

Dr. Elke Frank, Personalchefin von Microsoft Deutschland. Foto: Zukunft Personal/Fotostudio Franz Pfluegl

Flexibles Arbeiten, großen Entscheidungsfreiraum und kurze Kommunikationswege im Unternehmen – das wünschen sich viele Arbeitnehmer. Doch die Unternehmen stecken in puncto neuartige Arbeitsformen noch oft in den Kinderschuhen.

Wie Personaler in Sachen „New Way of Work“ vorgehen, führte Dr. Elke Frank am 15. Oktober in ihrer Keynote auf der Zukunft Personal in Köln aus. Stefanie Hornung, Pressesprecherin der Messe, hat die Gelegenheit genutzt, die Personalchefin von Microsoft Deutschland zu neuen Modellen für mehr Freiheit am Arbeitsplatz zu befragen.

Der Software-Riese gilt als Vorreiter auf diesem Gebiet und hat – Stichwort „Vertrauensarbeitsort” – Anfang September mit einer neuen Gesamtbetriebsvereinbarung von sich reden gemacht, die es allen Mitarbeitern erlaubt, jederzeit individuell zu entscheiden, von wo aus sie ihre Aufgaben erledigen möchten.

Weiterlesen

„Scheitern schärft unseren Blick“: Im Gespräch mit Roger Willemsen

Roger_Willemsen_London_2012_Anita_Affentranger_kleiner

Foto: Anita Affentranger

Aus Fehlern kann man lernen. Diese Volksweisheit kommt in der Arbeitswelt bislang nur bedingt zum Tragen. Misserfolge und Fehlschläge gelten häufig als Makel oder werden bei der Darstellung der eigenen Karriere schlichtweg unterschlagen. Der Publizist Roger Willemsen geht deshalb am kommenden Donnerstag, 16. Oktober, in seinem Keynote-Vortrag auf der Messe Zukunft Personal 2014 der Bedeutung des Misslingens für eine geglückte Biographie nach. Wir sprachen vorab mit ihm über gängige Vorstellungen von Erfolg und Scheitern im Beruf.

Herr Willemsen, früher wurden Kinder und Jugendliche oft gefragt, was sie einmal werden wollen – und damit war der Beruf gemeint. Inwiefern ist diese Vorstellung von einer Art Masterplan mit einem klaren beruflichen Ziel noch zeitgemäß?

In meiner Jugend hat man sich mit etwas Courage durchgerungen, seiner eigenen Leidenschaft zu folgen und zu sagen, „komme was da wolle, wenn ich glaube, Schriftsteller werden zu müssen, dann werde ich mich irgendwie auf dem Weg durchsetzen“. Man war gewissermaßen von der Notwendigkeit, einen Beruf mit Enthusiasmus ausfüllen zu können, überzeugt.

Weiterlesen

Mental Coach Antje Heimsoeth: Was wir im Beruf von Spitzensportlern lernen können

Antje Heimsoeth ist Trainerin, Mental Coach und Buchautorin in den Bereichen Sport, Teamtraining, Führung und Management.

Antje Heimsoeth ist Trainerin, Mental Coach und Buchautorin in den Bereichen Sport, Teamtraining, Führung und Management.

Antje Heimsoeth war früher selbst Leistungssportlerin. Heute berät sie als Mental Coach nicht nur Sportler und Trainer, sondern auch Klienten aus dem Business-Bereich in allen Fragen rund um die Themen mentale Stärke, Selbstführung und Motivation.

Am Freitag, 26. September, erklärt sie in ihrem Keynote-Vortrag bei job and career for women in Wien, wie man die Erfolgsrezepte aus dem Sport auch auf das Berufsleben übertragen kann.

Im Gespräch mit uns gibt sie einen ersten Einblick in das Thema und zeigt auf, welche Hürden gerade Frauen auch heute noch nehmen müssen, um nach oben zu kommen.

Frau Heimsoeth, warum sind Frauen Ihrer Meinung nach noch immer die Ausnahme in Führungspositionen?

Wie ich beobachte, haben Männer immer noch einen größeren Vertrauensvorschuss und gelten unabhängig von ihrer Leistung per se erst einmal als tauglich, bis sich das Gegenteil herausstellt. Frauen hingegen müssen sich erst noch einmal beweisen, bevor man sie anerkennt.

Weiterlesen

„Sich seiner selbst bewusst werden“: Annette Auch-Schwelk im Interview

Annette Auch-Schwelk.

Annette Auch-Schwelk.

Die Trainerin Annette Auch-Schwelk überzeugt als Expertin für Selbstbewusstsein. Seit 15 Jahren arbeitet sie erfolgreich in der Weiterbildungsbranche und unterstützt Menschen bei tiefgreifenden Veränderungen.

Ihr „Ich bin Ich“-Prinzip, das sie auch am kommenden Montag, 29. September, ab 10:55 Uhr und ab 15.20 Uhr auf der job and career Bühne auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover vorstellt, motiviert Menschen, an sich selbst zu glauben.

Wir haben uns mit ihr darüber unterhalten, wie dies gelingen kann.

Frau Auch-Schwelk, warum ist das richtige Selbstbewusstsein aus Ihrer Sicht so wichtig?

Im beruflichen Umfeld ist ein sicheres und souveränes Auftreten wichtig. Wenn Sie sich Ihrer selbst bewusst sind, wissen Sie, mit wem Sie es zu tun haben – das gibt Sicherheit und Vertrauen.

Weiterlesen

Was Bewerber von Jobbörsen erwarten: Jobportal-Experte Gerhard Kenk im Interview

Traumjob gesucht_von RHMFür das Gütesiegel „Deutschlands beste Jobportale“ haben Profilo und CrossPro von 2008 bis heute rund 26.000 Bewerber und 1.400 Arbeitgeber befragt.

Auf der Messe Zukunft Personal werden die diesjährigen Sieger im Wettbewerb prämiert – in den Kategorien beste Jobbörse, beste Suchmaschine und beste Spezialjobbörse.

Aus diesem Anlass sprachen wir mit dem Mastermind für die Bewerberumfrage Gerhard Kenk, Gründer und Betreiber von Crosswater Job Guide, über Trends bei der Jobsuche.

Herr Kenk, was erwarten Bewerber heute von einer guten Jobbörse?

Sie wollen ohne viel Schnickschnack und ohne Reibungsverluste die richtige Stellenanzeige finden. Reibungsverluste entstehen zum Beispiel dann, wenn Bewerber viele Stellenangebote angezeigt bekommen, die nicht für sie passen. Ein weiteres Problem aus Bewerbersicht sind die geografischen Unschärfen. Wenn jemand einen Job in Buxtehude sucht, möchte er keine Stellenanzeigen für München sehen.

Weiterlesen

Automobilindustrie: MAHLE sucht neugierige Allrounder mit „Benzin im Blut“

MAHLE_qualitycontrol_Rottweil_rgb_150dpi

Qualitätsprüfung bei MAHLE.

Haben Sie schon einmal von MAHLE gehört? Wenn nicht, dann ist die Wahrscheinlichkeit dennoch hoch, dass Sie eines der Produkte des Unternehmens nutzen – schließlich fährt jedes zweite weltweit produzierte Automobil mit Komponenten des Zulieferers.

Seit 1920 hat sich MAHLE von einer kleinen Versuchswerkstatt zum technologisch führenden, global agierenden Unternehmen entwickelt. Heute zählt das Unternehmen bei Motorsystemen und -komponenten, Filtration und Motorperipherie sowie Thermomanagement zu den Top-3-Systemanbietern im Bereich Automotive und ist mit rund 64.000 Mitarbeitern an 140 Produktionsstandorten weltweit vertreten.

Bei job and career at IAA Nutzfahrzeuge schauen sich die Personaler von MAHLE nun gezielt nach Verstärkung um. Sebastian Goldbach, zuständig für Personalmarketing und Social Media, hat sich mit uns darüber unterhalten, was das Unternehmen als Arbeitgeber ausmacht und welche Skills der ideale Bewerber mitbringen sollte.

Weiterlesen

Karriere bei JOST: „Authentizität und Ehrlichkeit sind am wichtigsten“

Foto: JOST.

Foto: JOST.

Die 1952 gegründete Unternehmensgruppe JOST ist der weltweit führende Hersteller von fahrzeugverbindenden Systemen, Modulen und Komponenten für Truck & Trailer. Der Zulieferer ist ein wichtiger Partner für die globale Nutzfahrzeugindustrie. Mit Vertriebs- und Fertigungsstätten in 18 Ländern und weltweit über 2000 Mitarbeitern ist JOST auf allen Kontinenten vertreten.

Nun suchen die Personaler von JOST bei job and career at IAA Nutzfahrzeuge nach weiterer Verstärkung. Wir haben uns mit HR Business Partner Felix Rettinger darüber unterhalten, welche Kompetenzen aktuell gefragt sind und was die neuen Kollegen erwartet.

Weiterlesen