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Feierabend war gestern: Wird das Büro zum Auslaufmodell?

Foto: pixabay.com

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Digitale Wissensarbeiter können überall und jederzeit arbeiten. Werden Büros also zum Auslaufmodell? Machen Mitarbeiter bald nie mehr Feierabend und sind den Online-Vernetzungswerkzeugen auch am Arbeitsplatz ständig hilflos ausgeliefert? Der Journalist, Buchautor und New-Media-Trainer Tim Cole relativiert die Gefahren der Digitalisierung und fordert vielmehr, diese sinnvoll zu gestalten – privat und am Arbeitsplatz. Auf der Messe PERSONAL Nord in Hamburg vertieft er seinen Standpunkt am 7. Mai in einem Keynote-Vortrag.

Anwesenheitspflicht noch immer hoch im Kurs

„Büros sind eigentlich von gestern. Sie fungieren noch als Ort der Begegnung und als Marktplatz, aber wir müssen nicht dorthin kommen, um zu arbeiten“, meint der New-Media-Experte Tim Cole. Dennoch herrsche in deutschen Unternehmen noch die Präsenzpflicht.

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Was Bewerber von Jobbörsen erwarten: Jobportal-Experte Gerhard Kenk im Interview

Traumjob gesucht_von RHMFür das Gütesiegel „Deutschlands beste Jobportale“ haben Profilo und CrossPro von 2008 bis heute rund 26.000 Bewerber und 1.400 Arbeitgeber befragt.

Auf der Messe Zukunft Personal werden die diesjährigen Sieger im Wettbewerb prämiert – in den Kategorien beste Jobbörse, beste Suchmaschine und beste Spezialjobbörse.

Aus diesem Anlass sprachen wir mit dem Mastermind für die Bewerberumfrage Gerhard Kenk, Gründer und Betreiber von Crosswater Job Guide, über Trends bei der Jobsuche.

Herr Kenk, was erwarten Bewerber heute von einer guten Jobbörse?

Sie wollen ohne viel Schnickschnack und ohne Reibungsverluste die richtige Stellenanzeige finden. Reibungsverluste entstehen zum Beispiel dann, wenn Bewerber viele Stellenangebote angezeigt bekommen, die nicht für sie passen. Ein weiteres Problem aus Bewerbersicht sind die geografischen Unschärfen. Wenn jemand einen Job in Buxtehude sucht, möchte er keine Stellenanzeigen für München sehen.

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Studie: Mehr Gehalt bei Jobwechsel

Foto: pixabay.com

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Nie sind die Chancen auf einen Gehaltssprung so gut wie bei einem Jobwechsel. Wer einen neuen Job antritt, kann im Durchschnitt mit einer Gehaltssteigerung von rund fünf Prozent rechnen.

Die Spanne reicht dabei von mindestens drei bis über 20 Prozent und hängt natürlich stark von individuellen Faktoren ab. Eine Rolle spielen zum Beispiel das Alter und die Berufserfahrung, aber auch der Grad der Verantwortung und die jeweilige Branche. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage, für die die Stellenbörse StepStone rund 50.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland befragt hat.

Finanzfachkräfte und Ingenieure fühlen sich am besten bezahlt

Etwa 70 Prozent der Befragten waren Fachkräfte ohne Personalverantwortung. Führungskräfte waren zu 30 Prozent vertreten. Am zufriedensten mit ihrem aktuellen Gehalt zeigen sich Ingenieure sowie Fachkräfte im Finanzwesen: Insgesamt 46 Prozent der Studienteilnehmer aus diesen Branchen finden, dass sie genug oder mehr als genug verdienen.

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Tandem-Gespann statt Teilzeit-Falle: Jobsharing-Plattform Tandemploy bietet neue Möglichkeiten

Jobsharing im Tandem.

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Ein anspruchsvoller Job und gleichzeitig viel Platz für Freizeit, Familie, Freunde, Weiterbildung und persönliche Projekte. Wer wünscht sich das nicht?

Eine Möglichkeit, dies zu verwirklichen: Man teilt sich ganz einfach seinen Job mit einer anderen Person. Die Idee dahinter: Durch enge Zusammenarbeit, intensive Kommunikation und nahtlose Abstimmung zwischen den beiden Stelleninhabern werden auch Positionen teilzeittauglich, die es vorher nicht waren, also selbst komplexe Führungsaufgaben. Jobsharing heißt das Modell, das bereits rund 20 Prozent der deutschen Unternehmen – zumindest theoretisch – in ihrem HR-Werkzeugkasten haben.

Plattform bringt Zweiergespanne zusammen

Die zwei Gründerinnnen Anna Kaiser und Jana Tepe, die konsequenterweise auch selbst als Tandem-Gespann arbeiten, haben die Idee nun weiter vorangetrieben und Tandemploy, eine clevere neue Jobsharing-Plattform ins Leben gerufen. Sie sind somit Jobsharing-Expertinnen und Best-Practice-Beispiel zugleich. 

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Videodiskussion: Brauchen wir die Frauenquote?

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Obwohl 51 Prozent der Bevölkerung und 44 Prozent der Berufstätigen in Deutschland weiblich sind, beträgt der Frauenanteil in deutschen Aufsichtsräten gerade einmal 17,1 Prozent. Einzig in den Aufsichtsräten von DAX-Unternehmen stellen Frauen schon heute jedes vierte Mitglied (24,4 Prozent). Das soll sich bald ändern, denn was lange diskutiert wurde, soll ab 2016 endlich wahr werden: die Frauenquote.

30 Prozent Frauen in Aufsichtsräten

Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass 30 Prozent der Aufsichtsräte von Unternehmen, die börsennotiert und voll mitbestimmungspflichtig sind, Frauen sein müssen. Nach dem heutigen Stand betrifft das in Deutschland 101 Unternehmen. Sowohl die Anteilseigner als auch die Vertreter der Arbeitnehmer müssen demnach je ein Drittel der Sitze mit Frauen besetzen. Wird die Quote nicht erreicht, bleibt der Stuhl leer.

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Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn der Wettbewerb zu weit geht

Rivalitäten können Jobwechsel beschleunigen.

Rainer Sturm/pixelio.de

Nicht nur im Sport, auch in den Büroetagen der Republik ist fairer Wettstreit zwar durchaus gewünscht, aber nicht immer die Realität. So wird aus der gesunden Rivalität im Joballtag oftmals ein Kampf, der mit harten Bandagen und unsportlichen Mitteln ausgetragen wird.

Arbeitnehmer zeigen die rote Karte

Laut einer neuen internationalen Umfrage von Monster ist für viele Arbeitnehmer Rivalität im beruflichen Umfeld ein grobes Foul, auf das sie gegenüber dem Arbeitgeber mit der roten Karte reagieren. Nahezu die Hälfte der Befragten gab an, dass allzu starker Konkurrenzkampf in der Arbeit sie dazu veranlasst, über einen Jobwechsel nachzudenken oder diesen tatsächlich zu vollziehen und sich sozusagen selbst vom Platz zu nehmen.

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„German Angst“: Deutsche Arbeitnehmer trotz bester Aussichten pessimistisch

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Trotz glänzender Wirtschaftsprognosen plagen die deutschen Arbeitnehmer gravierende Zukunftsängtse. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten schätzen ihre Chancen, in Deutschland einen neuen Job zu finden, als schlecht ein.

Das hat die Studie „Arbeitsmarkt 2014 – Perspektive der Arbeitnehmer“ ans Licht gebracht, die von der Personalvermittlung Orizon in Auftrag gegeben wurde.

Experten melden gute Arbeitsmarktaussichten

Dabei gibt es eigentlich derzeit wenig Grund für diesen überbordenden Pessimismus. Die Zahl der Arbeitslosen liegt seit April konstant unter der Drei-Millionen-Marke und die Arbeitslosenquote lag im Juni bei gerade mal 6,5 Prozent. Gerade im europäischen Vergleich können sich diese Daten durchaus sehen lassen.

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Das wünscht sich der IT-Nachwuchs: Karriere, lässige Kollegen und kleine Betriebe

IT-Nachwuchs

Der qualifizierte IT-Nachwuchs ist nicht nur in Deutschland eine stark umworbene Absolventen-Gruppe. Quelle: pixabay.com

Gute IT-Absolventen sind heiß begehrt. Dementsprechend sorgfältig wählen sie ihren ersten Arbeitgeber aus. Dieser soll nicht nur Karrierechancen, sondern auch ein innovatives Arbeitsumfeld und nette Arbeitskollegen bieten.

Nicht zuletzt daher sind Unternehmen bei der Suche nach neuen Talenten stark gefordert. Die demografische Entwicklung und der ungebrochen hohe Bedarf an begabten MINT-Absolventen lassen HR-Abteilungen zu Höchstform auflaufen. Das Ziel der Recruiter: Potenzielle Mitarbeiter optimal anzusprechen und ihnen ein Arbeitsumfeld zu bieten, das sie zum Kommen und Bleiben bewegt.

Aber was genau erwarten die Informatik- und Mathematik-Studenten von ihrem künftigen Arbeitgeber? Das Software-Unternehmen BSI hat die Sache selbst in die Hand genommen und rund 200 von ihnen befragt.

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Handbuch: Was ein Recruiter heute können muss

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Moderne Recruiter müssen in verschiedene Rollen schlüpfen können. Foto: Dirk Eisermann.

Was macht eigentlich einen modernen Recruiter aus? Auf jeden Fall, dass er vieles sein muss: Marketing-Experte, Daten-Nerd, Personalberater, Verkäufer und Verkuppler – und das alles am besten gleichzeitig.

Neue Denkweisen gefragt

Analog zur wachsenden Vielfalt an Werkzeugen und Kanälen, die Personaler heute nutzen – Stichwort Social Media Recruiting –, muss sich vor allem auch die Denk- und Arbeitsweise der HR-Experten ändern, wenn sie beim Kampf um die besten Köpfe punkten möchten.

Um hierbei zu unterstützen, hat das Business-Netzwerk LinkedIn ein neues, deutschsprachiges E-Book herausgebracht. Wie zu erwarten, beziehen sich die Tipps in erster Linie auf Recruiting-Werkzeuge von LinkedIn. Sie lassen sich aber auch ohne Weiteres auch auf das Recruiting via XING oder andere Social-Media-Kanäle übertragen und bieten daher einen echten Mehrwert für jeden, der sich für das Thema interessiert.

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Karriere-Atlas nimmt Deutschlands Großstädte unter die Lupe

Foto: pixabay.com

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Deutschlands Bevölkerung wächst – allerdings nur in den Großstädten. So wollen auch immer mehr Arbeitnehmer ihre beruflichen Ziele in den Metropolen verwirklichen.

Welche Potenziale in den einzelnen Städten aber tatsächlich schlummern, ist von außen meist schwer einzuschätzen.

Für ihren kürzlich erschienenen „Karriere-Atlas“ hat die Jobbörse Yourfirm nun die Attraktivität der wichtigsten deutschen Großstädte aus Arbeitnehmerperspektive analysiert.

Erhebliche Unterschiede

Wer beruflich weiterkommen will, ist mit einem Umzug in die Großstadt oft gut beraten. Dank ihrer umfangreichen Arbeitsmärkte und der wirtschaftlichen Dynamik bieten Deutschlands Städte einfach mehr für die Karriere. Jedoch sind die Potenziale sehr ungleich verteilt.

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