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Mobiles Arbeiten: Studie untersucht Anspruch und Wirklichkeit

Mobiles Arbeiten: Studie untersucht Anspruch und Wirklichkeit

Foto: Pixabay.com

Braucht heute noch jemand ein klassisches Büro oder einen anderen festen Arbeitsort? Theoretisch könnten wir arbeiten, wann und wo wir möchten – dank Smartphone, Tablet & Co. Selbst Mitarbeiter in der Produktion gewinnen im Zuge von Arbeit 4.0 räumliche Freiheiten. Doch inwiefern ist diese Entwicklung bereits in der Praxis angekommen? Wie unterstützen Betriebe ihre Mitarbeiter dabei – mit den passenden Ressourcen oder der Entwicklung der dafür nötigen Kompetenzen? Diesen Fragen geht der Messeveranstalter spring Messe Management gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern in der Studie „Mobiles Arbeiten – Kompetenzen und Arbeitssysteme entwickeln“ nach.

Der Trend hin zu mobilen Arbeitsformen erfordert ein Umdenken in Unternehmen und Organisationen: Die Gestaltung der Arbeitsplätze muss sich verändern. Denkbar sind sehr ungewöhnliche Arbeitsorte, die den Anforderungen an Ergonomie nicht unbedingt genügen. Darauf gilt es zu reagieren. Doch damit nicht genug. Auch die Anforderungen an die „Mobile Worker“ und an ihre Führung müssen auf den Prüfstand. Der höhere räumliche Freiheitsgrad kann zum Beispiel dazu führen, dass Mitarbeiter sich ständig selbst organisieren müssen. Hinzu kommen häufig eine hohe quantitative Arbeitsbelastung und ständige Erreichbarkeit. Auch fehlende soziale Unterstützung und Isolation sind Themen, die auf Betriebe und insbesondere auf die Führungskräfte zukommen.

Mobiles Arbeiten: Welche Kompetenzen sind wichtig?

Welche Kompetenzen in einer mobilen Arbeitswelt besonders hilfreich sind und wie Arbeitgeber das Arbeitsumfeld dafür anpassen, möchte spring Messe Management mit seiner Studie „Mobiles Arbeiten“ herausfinden. Dafür arbeitet der Messeveranstalter mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin), der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) sowie dem Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie (bao GmbH) zusammen.

„Je besser der Person-Environment-Fit, also konkret das Zusammenspiel von Mensch und Arbeitsgestaltung, desto besser funktioniert mobiles Arbeiten – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, sagt Prof. Dr. Jochen Prümper von der HTW Berlin. „Dabei spielen nicht nur der IT-Support und der persönliche Handlungsspielraum eine Rolle. Auch die Fähigkeiten der Mitarbeiter wie Selbstmanagement oder Adaptionsfähigkeit sind wichtig. Führung muss neu gedacht werden“, so Katharina Heuer, Geschäftsführerin der DGFP, die neben Prof. Dr. Prümper ebenfalls die Studie betreut.

Mit nur wenigen Klicks teilnehmen – Freikarte inklusive

Haben Sie etwas zu diesem spannenden Thema zu sagen? Wie befähigen Sie Beschäftigte in Ihrem Betrieb für mobiles Arbeiten? Welche positiven sowie negativen Konsequenzen beobachten Sie in diesem Zusammenhang? Mit nur wenigen Klicks können Sie bis zum 15. April 2016 unter diesem Link an der Befragung teilnehmen. Als Dankeschön stellt Ihnen spring Messe Management, wenn Sie dies möchten, eine Freikarte für eine spring-Messe 2016 im deutschsprachigen Raum aus (PERSONAL Nord und Süd, Zukunft Personal, Personal Austria und Corporate Health Convention).

Die Ergebnisse der Studie stellen Prof. Dr. Jochen Prümper (HTW Berlin) und ein Vertreter der DGFP am Dienstag, 10. Mai 2016, auf der Messe PERSONAL2016 Süd in Stuttgart erstmals vor.