Menü

Ausland ja, Praktikum nein: So ticken Deutschlands Absolventen

Foto: pixabay.com.

Foto: pixabay.com.

Die meisten Absolventen in Deutschland haben konkrete Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft: Mehr als zwei Drittel wissen, in welcher Branche sie arbeiten möchten und 76 Prozent sind sich darüber im Klaren, welchen Job sie ausüben wollen. Nur was den künftigen Arbeitgeber angeht, sind die meisten Berufseinsteiger noch unentschlossen: Nur einer von vier Absolventen hat schon ein Unternehmen im Visier, in dem er unbedingt arbeiten möchte. Das sind Ergebnisse einer gemeinsamen Studie von StepStone und Studierenden der Universität zu Köln, für die bundesweit rund 1.300 Absolventen befragt wurden.

Klare Vorstellungen und hohe Flexibilität

Drei von vier Befragten suchen aktiv nach einer passenden Einstiegsposition. Besonderes Augenmerk legen sie dabei auf Arbeitsinhalt, Entwicklungschancen, einen sicheren Arbeitsplatz und das Gehalt. Die Größe des Unternehmens spielt bei der Suche nach dem Einstiegsjob hingegen eine weitaus geringere Rolle. Zwei von drei Absolventen wären bereit, für eine passende Stelle innerhalb Deutschlands umzuziehen. Und 36 Prozent der Befragten können sich sogar vorstellen, Deutschland zu verlassen, um eine Stelle im Ausland anzutreten.

Praktikum? Nein, danke!

Die meisten akademischen Nachwuchskräfte, genauer gesagt rund zwei Drittel, verfügen bereits über handfeste Praxiserfahrungen in Form von Praktika oder Nebenjobs. Mit 96 Prozent strebt die große Mehrheit der Absolventen daher nach dem Abschluss direkt eine Festanstellung an, 60 Prozent zielen auf einen Job als Trainee ab, 12 Prozent bevorzugen eine Promotion. Ein erneutes Praktikum nach Ende des Studiums kommt hingegen nur für ein Zehntel aller befragten Absolventen in Frage.

Foto: obs/StepStone Deutschland GmbH.

Foto: obs/StepStone Deutschland GmbH.