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Arbeiten 4.0: Studenten schlecht vorbereitet

Arbeiten 4.0: Studenten werden schlecht vorbereitet

Foto: Sane (Own work) – Wikimedia Commons – CC-BY-SA-3.0

Der akademischen Berufswelt stehen große Veränderungen bevor: Die Digitalisierung greift um sich und hat den Großteil der Arbeitswelt schon erobert. Arbeiten 4.0 beeinflusst jedoch nicht nur technische Berufe, sondern auch andere, eher technikferne Tätigkeiten, bei denen es unter anderem um die Analyse, Sammlung, Recherche, Aufbereitung und Bereitstellung von Daten geht.

Auch hier wird immer mehr automatisiert. Akademische Tätigkeiten werden sich also zukünftig eher in Richtung Konzeption, Kontrolle und Bewertung von automatisierten Analysen verlagern.

Die Experten der Zukunft scheinen an den Hochschulen aber aktuell (noch) nicht ausreichend auf die Anforderungen einer digitalen Arbeitswelt vorbereitet zu werden: Das zumindest ist das Ergebnis des aktuellen „Hochschul-Bildungs-Reports 2020“, einer Studie des Stifterverbands und der Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey & Company.

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Mit Recruiting-Videos erfolgreich um Talente werben

Mit Recruiting-Videos erfolgreich um Talente werben

Foto: Pixabay.com

Unternehmen präsentieren sich als Arbeitgeber von ihrer besten Seite. Sie werben mit interessanten Aufgabenfeldern, Entwicklungsmöglichkeiten und guten Gehältern. Doch was Bewerber wirklich interessiert, sind die weichen Faktoren:

Wie ticken die potenziellen Arbeitskollegen? Wie flexibel sind die Arbeitszeiten? Wie sieht mein zukünftiger Arbeitsplatz aus?

Arbeitgeber-Videos können diese Faktoren optimal darstellen. Vorausgesetzt, sie werden authentisch und ehrlich produziert. Auch bei Jobmessen sind die Filme eine gute Ergänzung zum persönlichen Gespräch.

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Industrie 4.0: Flexibel agierende Problemlöser mit digitalen Kompetenzen gesucht

Industrie 4.0: Bedarf an Technikspezialisten wird weiter steigen

Foto: Pixabay.com

Technikspezialisten und Ingenieure, die in der Industrie 4.0 Fuß fassen möchten, können weiterhin beruhigt in die Zukunft blicken: Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind nach wie vor hervorragend. Laut dem aktuellen Fachkräfteatlas der Online-Jobbörse StepStone richtet sich jede fünfte Stellenausschreibung in Deutschland an Ingenieure und Fachkräfte aus technischen Berufen, die damit aktuell an der Spitze aller Berufsgruppen stehen.

„Die hohe Nachfrage zeigt, dass die steigende Bedeutung von Industrie 4.0 qualifizierte Fachkräfte keineswegs ersetzt. Im Gegenteil: Die Digitalisierung verstärkt insbesondere den Bedarf an Fachkräften mit IT-Kenntnissen, die zusammen mit hoch qualifizierten Technikern die Entwicklung der deutschen Industrie vorantreiben“, erklärt Dr. Anastasia Hermann, Arbeitsmarkt-Expertin bei StepStone.

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Ingenieurausbildung: Vielen Absolventen fehlt Praxiserfahrung

Ingenieurausbildung: Vielen Absolventen fehlt praktische Erfahrung

Foto: Pixabay.com

Hält die moderne Ingenieurausbildung was sie verspricht? Sind Absolventen nach Ihrem Abschluss überhaupt ausreichend für den Beruf vorbereitet oder sind sie nur fit in der Theorie? Wie anerkannt sind die Bologna-Studiengänge bei Arbeitgebern?

Mit diesen Fragen hat sich die Studie „15 Jahre Bologna-Reform – Quo vadis Ingenieurausbildung?“ beschäftigt, die der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) gemeinsam mit dem VDI Verein Deutscher Ingenieure und der Stiftung Mercator beim Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH in Auftrag gegeben hat.

Befragt wurden 1.300 Studierende der Ingenieurwissenschaften, knapp 400 Hochschullehrende, mehr als 1.400 Fach- und Führungskräfte in Unternehmen sowie gut 250 Absolventen, die kürzlich in den Beruf eingestiegen sind.

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Fachkräftemangel: Internationale Experten heiß begehrt

Einkaufswagen auf der Weltkarte: Die ZAV vermittelt internationale IT-Fachkräfte gegen den Fachkräftemangel.

Die ZAV vermittelt internationale IT-Fachkräfte. Foto: BA.

Die deutsche Wirtschaft brummt. Doch eines macht vielen Unternehmen trotz positiver Prognosen Sorgen: Ein großer Fachkräftemangel – insbesondere in der IT-Branche. Weil geeignete Fachkräfte fehlen, fürchtet jeder zweite Unternehmer Einbußen in Milliardenhöhe, heißt es im neuesten Mittelstandsbarometer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY).

Immer mehr Arbeitgeber gehen deshalb bei der Personalrekrutierung neue Wege und schauen sich auch im Ausland nach geeigneten Fachkräften um. Dabei sind nicht nur gesetzliche Rahmenbedingungen beispielsweise für eine Blue Card zu beachten. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, die nicht über ein international aufgestelltes Recruiting verfügen, suchen Unterstützung im internationalen Wettbewerb um kluge Köpfe.

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Berufsbilder der IT: Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

Berufsbilder der IT: Frau ist vertieft in Nullen und Einsen

Foto: Pixabay.com

IT -Fachkräfte sind derzeit gefragt wie nie. Allein in der job and career-Jobbörse zur CeBIT 2016 sind mehrere tausend freie Stellen zu finden. Für Jobsuchende in diesem Bereich sind die Karriereperspektiven also besser denn je. Auch mit dem Gehalt können ITler zufrieden sein: Im aktuellen StepStone-Gehaltsreport stehen IT-Fachkräfte im Ranking der deutschlandweiten Top-Verdiener mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 57.900 Euro auf Platz vier hinter Ärzten, Juristen und Ingenieuren.

Doch was macht den Job eines IT-Spezialisten genau aus? Besteht dieser Beruf tatsächlich nur aus Einsen und Nullen? Sind Arbeitskräfte aus dieser Berufsgruppe alle Nerds mit Nickelbrille und zerzausten Haaren, die im stillen Kämmerlein vor sich hin programmieren? Nein. Der IT-Beruf hat sich gemausert und winkt mit spannenden Projekten, anspruchsvollen Aufgaben und vielfältigen Themengebieten.

Wir haben uns die Berufsgruppen im IT-Segment genauer angesehen. In unserer neuen Serie „Berufsbilder der IT“ werden wir die gängigsten Jobvarianten vorstellen. Den Anfang macht der Fachinformatiker für Anwenderentwicklung.

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In Memoriam: Interview mit Roger Willemsen

Roger Willemsen 2012 in London

Roger Willemsen London 2012, © Anita Affentranger

„Seine Gäste ließ er die Wucht seiner Bildung nie spüren. Doch die Zuschauer wussten immer, da steht ein ausnehmend Kluger”, schreibt die Süddeutsche Zeitung heute in ihrem Nachruf auf Bestsellerautor und (Fernseh-)Moderator Roger Willemsen. Dies hat er unter anderem in einem Interview auf der HR-Fachmesse „Zukunft Personal“ im Jahr 2014 unter Beweis gestellt.

Roger Willemsen, 1955 in Bonn geboren, war Autor, Universitätsdozent, Übersetzer, Herausgeber und Korrespondent, ehe er 1991 zum Fernsehen kam, wo er in den folgenden 15 Jahren gut zweitausend Interviews führte, Kultursendungen produzierte, Filme drehte. Er interviewte unter anderem Audrey Hepburn, Yassir Arafat, Michail Gorbatschow, Madonna, Yehudi Menuin, Pierre Boulez, Margaret Thatcher und den Dalai Lama. Willemsen wurde mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem Grimme-Preis in Gold. Später stand er mit Stand-Up-Programmen auf deutschen Bühnen. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen die Werke „Afghanische Reise“, „Hier spricht Guantánamo“, das mit dem Rinke-Preis ausgezeichnete Buch „Der Knacks“, sowie „Bangkok Noir“ und das im Jahr 2014 veröffentlichte Buch „Das Hohe Haus. Ein Jahr im Parlament“, das wochenlang die Bestsellerlisten anführte.

Am vergangenen Sonntag ist Roger Willemsen im Alter von 60 Jahren gestorben. Das job and career Team trauert um einen der bedeutendsten und brillantesten Intellektuellen Deutschlands. Ein Gespräch über gängige Vorstellungen von Erfolg und Scheitern im Beruf haben die Kollegen des Zukunft Personal-Teams am 1. September 2014 mit ihm geführt.

Ausbildungsstudie: Junge Migranten sind besonders aufstiegsorientiert

McDonald's Ausbildungsstudie: Junge Migranten besonders aufstiegswillig / McDonald's Ausbildungsstudie 2015 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/52942 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/McDonald's Deutschland"

Foto: obs/McDonald’s Deutschland.

Bereits zum zweiten Mal hat der Fast-Food-Riese McDonalds in diesen Tagen eine Studie zum Thema Ausbildung vorgelegt, die sich mit den Möglichkeiten, Herausforderungen und Hürden für junge Menschen in Deutschland befasst. Das interessanteste Ergebnis der in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) durchgeführten Befragung: Insbesondere junge Migranten zeichnen sich hierzulande durch außergewöhnliche Leistungsbereitschaft und Aufstiegsorientierung aus.

60 Prozent der jungen Menschen mit Migrationshintergrund geben an, dass es ihnen wichtig ist, mehr im Leben zu erreichen als ihre Eltern. Und die Mehrzahl der Befragten aus dieser Gruppe glaubt auch daran, dass dies umsetzbar ist. Insgesamt 59 Prozent von ihnen bewerten ihre eigenen Aufstiegschancen als sehr gut oder gut. Weiterlesen

Coder braucht das Land! Fünf Projekte, die für qualifizierten IT-Nachwuchs sorgen

Die Hamburger Hacker School ist eine Initiative von drei erfahrenen Unternehmern aus der IT− und Medienbranche. die Jugendliche für das Programmieren begeistern soll.

Die Hamburger Hacker School ist eine Initiative von drei erfahrenen Unternehmern aus der IT− und Medienbranche, die Jugendliche für das Programmieren begeistern soll.

Den richtigen Filter für das Instagram-Foto finden? Einfach. Den kniffligsten Level des Smartphone-Spiels knacken? Kein Problem. Doch viele Jugendliche haben sich mit der Technik, die hinter diesen Anwendungen steckt, noch kaum beschäftigt. Der Großteil der 16- bis 18-Jährigen in Deutschland kann am Computer Fotos bearbeiten (85 Prozent). Deutlich weniger fühlen sich hingegen in der Lage, eigene Webseiten zu erstellen (26 Prozent) oder Programme zu schreiben (24 Prozent).

Qualifizierter IT-Nachwuchs wird allerdings in vielen Unternehmen dringend gesucht. Mit der „Code Week“ will die Europäische Union Jugendliche für die Technik hinter ihren Geräten begeistern. Wie das gelingen kann, zeigen fünf Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“, mit dem die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank 2015 Projekte prämierte, die die Digitalisierung voranbringen.

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Finanzprofis: Jobaussichten unbeeinflusst von aktueller Marktunsicherheit

Foto: pixabay.com

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Die aktuellen Entwicklungen auf dem Finanzmarkt haben derzeit noch keinen Einfluss auf die Personalplanung deutscher CFOs. 88 Prozent der deutschen Finanzverantwortlichen planen, im zweiten Halbjahr 2015 neue Mitarbeiter einzustellen. Im Vergleich zu vor zwei Jahren ist die Anzahl derjenigen, die ihr Finanz- und Rechnungswesen personell aufstocken wollen, sogar um 5 Prozent gestiegen. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half, an der 200 CFOs in Deutschland teilnahmen.

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