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Fachkräftemangel: Internationale Experten heiß begehrt

Einkaufswagen auf der Weltkarte: Die ZAV vermittelt internationale IT-Fachkräfte gegen den Fachkräftemangel.

Die ZAV vermittelt internationale IT-Fachkräfte. Foto: BA.

Die deutsche Wirtschaft brummt. Doch eines macht vielen Unternehmen trotz positiver Prognosen Sorgen: Ein großer Fachkräftemangel – insbesondere in der IT-Branche. Weil geeignete Fachkräfte fehlen, fürchtet jeder zweite Unternehmer Einbußen in Milliardenhöhe, heißt es im neuesten Mittelstandsbarometer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY).

Immer mehr Arbeitgeber gehen deshalb bei der Personalrekrutierung neue Wege und schauen sich auch im Ausland nach geeigneten Fachkräften um. Dabei sind nicht nur gesetzliche Rahmenbedingungen beispielsweise für eine Blue Card zu beachten. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, die nicht über ein international aufgestelltes Recruiting verfügen, suchen Unterstützung im internationalen Wettbewerb um kluge Köpfe.

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Internationaler Vergleich: Deutsche gehören zu Europas zufriedensten Arbeitnehmern

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de.

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de.

Deutsche Fach- und Führungskräfte gehören zu den zufriedensten Arbeitnehmern in Europa: 72 Prozent geben an, mit ihrer aktuellen Stelle zufrieden oder sehr zufrieden zu sein, nur knapp ein Viertel sieht sich aktiv nach einer neuen Stelle um. Lediglich die Niederländer erreichen mit insgesamt 81 Prozent noch höhere Zufriedenheitswerte als die Deutschen. Wichtigstes Argument für einen Arbeitgeberwechsel in Deutschland bleibt die Vergütung, gefolgt von besserer Work-Life-Balance und mehr Entwicklungsspielraum. Das hat des Business-Netzwerks LinkedIn in der groß angelegten Befragung „Talent Trends 2015“ herausgefunden, an der sich über 20.000 Professionals in 29 Ländern beteiligt haben.

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Ohne Englisch keine Karriere: Sprachkenntnisse der Deutschen nur europäisches Mittelmaß

Foto: www.pixabay.com

Foto: www.pixabay.com

Was haben der finnische Telekommunikationsriese Nokia, der französische Pharmakonzern Aventis und Japans größter Online-Markt Rakuten gemeinsam? Sie haben allesamt Englisch als einheitliche Unternehmenssprache festgelegt.

Auch wenn es noch nicht überall so weit ist wie in diesen Unternehmen: Wer heute im Berufsleben mithalten möchte, benötigt gute Fremdprachenkenntnisse. Das bestätigt auch einmal mehr der EF English Proficiency Index (EPI). Für die 4. Ausgabe des weltweit größten Länder-Rankings zum Thema Englischkompetenz hat die Sprachschule EF Daten von über 750.000 Menschen aus mehr als 60 Ländern erhoben. Neben der regionalen Analyse untersucht der Index auch die Korrelation zwischen Englischkenntnissen und einer Reihe sozialer und wirtschaftlicher Kennzahlen. Das Ergebnis: Gute bis sehr gute Englischkenntnisse sorgen für ein höheres Einkommen, bessere Karrierechancen und größeren Geschäftserfolg von Unternehmen.

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Jobmobilität: Wen zieht es in welche Länder?

Foto: Pixabay.com

Während weltweit durchschnittlich zwei von drei Arbeitnehmern grundsätzlich bereit sind, eine Stelle im Ausland anzunehmen, würden von den Arbeitskräften in Deutschland weniger als die Hälfte für einen Job ins Ausland gehen.

Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie „Decoding Global Talent“ der Boston Consulting Group (BCG) und StepStone. Zugrunde liegt die weltweit größte Erhebung zum Thema Jobmobilität, bei der zwischen April und Juni 2014 mehr als 200.000 Arbeitskräfte aus 189 Ländern befragt wurden.

Franzosen viel mobiler als Deutsche

Besonders hoch ist die Bereitschaft, im Ausland zu arbeiten, in wirtschaftlich wenig entwickelten Ländern. Pakistan führt die Liste an: Etwa 97 Prozent der dort befragten Personen können sich vorstellen, für den Job ins Ausland zu ziehen.

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Karrierekick Auslandsstudium: Warum Erasmus-Absolventen bessere Jobchancen haben

259375_web_R_by_Thomas Kölsch_pixelio.deSie bekommen schneller einen Job, werden seltener arbeitslos und gehen später öfter beruflich ins Ausland: Jugendliche, die einen Teil ihres Studiums oder ihrer Ausbildung im Ausland verbringen, haben später bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der EU-Kommission, die die Wirkung des Stipendienprogramm Erasmus untersucht hat.

Größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Viele künftige Arbeitgeber schätzen insbesondere die im Auslandsstudium erworbenen perfektionierten Sprachkenntnisse. Für 64 Prozent ist die internationale Erfahrung an sich ein wichtiges Einstellungskriterium.

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Umfrage: Unternehmen verstärken die Suche nach Fachkräften im Ausland

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Foto: pixabay.com

Unternehmen in Deutschland setzen angesichts des Fachkräftemangels immer stärker auf ausländische Spezialisten. Jedes sechste Unternehmen (17 Prozent) beschäftigt Fach- und Führungskräfte aus dem Ausland. Das sind vier Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Aktuell plant jedes neunte Unternehmen (11 Prozent), Fachkräfte im Ausland zu rekrutieren. Unter den Großunternehmen sind es sogar rund zwei Drittel (64 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie von Bitkom Research im Auftrag des Business-Netzwerks Linkedin, für die 1030 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen befragt wurden.

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Arbeitsmarkt für Ingenieure: Frauen und ausländische Studenten für Technik begeistern

Ellen Walther Klaus, Geschäftsführerin von MINT Zukunft schaffen e.V.

Dr. Ellen Walther Klaus, Geschäftsführerin von MINT Zukunft schaffen e.V.

Der Fachkräftemangel ist in aller Munde, insbesondere im Ingenieurumfeld. Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ hat sich das Ziel gesetzt, dieser Entwicklung frühzeitig entgegenzusteuern und insbesondere die Ausbildung in technischen Fächern zu stärken.

Dr. Ellen Walther Klaus, Geschäftsführerin von „MINT Zukunft schaffen“ erklärt, wie dies erreicht werden soll und warum gerade die Förderung junger Frauen hierbei eine Schlüsselrolle spielt.

Frau Walther-Klaus, in Deutschland fehlen derzeit laut VDI-/IW-Ingenieurmonitor über 60.000 Ingenieure. Bedeutet dies, dass jeder frischgebackene Ingenieur automatisch seinen Traumjob bekommt?

Rein rechnerisch betrachtet ja, aber natürlich müssen die offenen Stellenprofile zu den jungen Ingenieuren passen, die Frage nach dem Einstellungsort spielt eine Rolle und man kann einen Maschinenbauer in Baden-Württemberg nicht so ohne Weiteres auf eine offene Stelle eines Elektro-Ingenieurs nach Brandenburg setzen.

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12 Gründe, warum Deutschland ausländische Fachkräfte braucht

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Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

In einem sind sich die Experten einig: Deutschland braucht zur langfristigen Sicherung des Wohlstands gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte. Besonders im Fokus stehen hierbei schon seit einigen Jahren auch Fachkräfte aus dem Ausland.

Gerade wenn es darum geht, qualifizierten Jobsuchenden und Akademikern den Weg nach Deutschland schmackhaft zu machen, gibt es noch immer viel Nachholbedarf.

Knackpunkte sind nicht nur weiche Faktoren wie die oft beschworene fehlende Willkommenskultur hierzulande, sondern auch handfeste Kriterien wie etwa die Anerkennung ausländischer (Studien-)Abschlüsse oder die Weiterentwicklung des Zuwanderungsrechts.

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Im Interview: CeBIT-Vorstand Oliver Frese über Jobsuche, Big Data und den IT-Nachwuchs

CeBIT und Jobsuche: Wie passt das zusammen? Im Interview mit uns erklärt CeBIT-Vorstand Oliver Frese, warum die CeBIT bietet, was kein Jobportal der Welt kann, was das Trendthema Big Data für den IT-Arbeitsmarkt bedeutet und wie dem Fachkräftemangel begegnet werden kann.

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Oliver Frese, CeBIT-Vorstand bei der Deutschen Messe AG.

Herr Frese, warum sollen Unternehmen, die auf der Suche nach fachlich qualifizierter Verstärkung sind, ausgerechnet auf der CeBIT fündig werden?   

Nirgendwo sonst finden Unternehmen so gezielt und in dieser Vielzahl geballtes IT-Know-how wie auf der CeBIT. Allein 2013 kamen mehr als 230.000 Fachbesucher zur CeBIT. Viele interessieren sich dabei auch für ihre persönlichen Perspektiven und für aktuelle Trends im Arbeitsmarkt. In dem Bereich job and career at CeBIT finden IT-Experten den zentralen Anlaufpunkt für ihre berufliche Zukunft. Und Arbeitgeber können hier potenzielle Kandidaten gezielt ansprechen sowie ihr Unternehmen und ihre offene Jobs vorstellen.

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Kompetenzen statt Diplome: Fachkräftesuche in Europa wird einfacher

Q4EuropeDie neue Internet-Plattform Q4Europe macht Diplome und Qualifikationen europaweit vergleichbar und erleichtert damit Unternehmen die Suche nach geeigneten Fachkräften.

Auf der Plattform können Arbeitnehmer Qualifikationsprofile anlegen und diese für potenzielle neue Arbeitgeber freischalten. Die Unternehmen können so – unabhängig vom Abschluss im jeweiligen Land – im Detail zu erfahren, was ein Arbeitnehmer kann und können außerdem direkt im Portal Stellenangebote einstellen. Gleichzeitig ist Q4Europe auch ein Tool zur Mitarbeiterqualifikation, das beispielsweise bei der Erstellung von Weiterbildungsplänen genutzt werden kann.

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