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Umfrage: Unternehmen verstärken die Suche nach Fachkräften im Ausland

Online-Suche gewinnt an Bedeutung

Bewerber werden dabei immer öfter über Online-Kanäle gefunden. So nutzen 84 Prozent der Unternehmen eigene Karrierewebseiten (2013: 74 Prozent) und 75 Prozent suchen in Sozialen Netzwerken (2013: 72 Prozent). Unverändert setzen 73 Prozent auf Online-Jobbörsen. Daneben nutzen die Unternehmen aber auch weiterhin klassische Rekrutierungswege. So haben 86 Prozent Kontakte zu spezialisierten Personalvermittlern (2013: 90 Prozent), 86 Prozent schalten die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit ein (2013: 97 Prozent).

Ausländische Fachkräfte bleiben nur auf Zeit

Alle Befragten stimmt der Aussage zu, dass die Fachkräfte sich gut im Unternehmen integriert haben (2013: 96 Prozent). Ebenfalls alle geben an, dass die ausländischen Mitarbeiter nach angemessener Einarbeitung die gleiche Arbeitsleistung wie vergleichbar qualifizierte deutsche Mitarbeiter erbringen (2013: 92 Prozent).

Allerdings bleiben die neuen Mitarbeiter selten für immer: Zwei Drittel der ausländischen Fach- und Führungskräfte bleiben höchstens vier Jahre im deutschen Unternehmen. Vier von zehn Unternehmen (42 Prozent) geben an, dass die Experten danach wieder in ihr Herkunftsland zurückkehren. Einer der Gründe, warum die Spezialisten die deutschen Unternehmen nach relativ kurzer Zeit wieder verlassen: Jeder vierte befragte Personaler geht davon aus, dass die bei ihnen beschäftigten Fachkräfte ihren Aufenthalt in Deutschland als Sprungbrett nutzen, um im Anschluss in einem bevorzugteren Zielland wie etwa den USA Fuß zu fassen.

Die komplette Studie mit weiteren spannenden Ergebnissen finden Sie hier.

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Quelle: Bitkom Research GmbH